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Schnee in den Alpen: Keine Entwarnung in Sicht

Schnee in den Alpen: Keine Entwarnung in Sicht
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Aufräumarbeiten nach dem Lawinenabgang auf der Schwägalp im Kanton Appenzell-Ausserrhoden: Drei Personen, die leichte Verletzungen erlitten, konnten das Krankenhaus wieder verlassen. 120 Gäste und Mitarbeiter eines Hotels wurden ins Tal gebracht. Die Behörden gehen nicht davon aus, dass unter den Schneemassen Menschen verschüttet sind.

Für Teile Niederösterreichs und der Steiermark gilt nach wie vor eine Schneewarnung, die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik hat für das Wochenende kräftigen Wind und weiteren Neuschnee vorausgesagt, durch Verwehungen könne sich die Lawinengefahr weiter erhöhen, so die Meteorologen. Polizei und Bundesheer nutzten teils nachlassende Niederschläge, um sich einen Überblick über eingeschneite Gebiete zu verschaffen.

Auf dem Frankfurter Flughafen wurden aufgrund von Schnee und Eis zahlreiche Verbindungen gestrichen. Die Flughafenleitung war nach Informationen des Hessischen Rundfunks von rund 120 Flugausfällen ausgegangen.

In vielen Gebieten Bayerns mussten die Räum- und Rettungsdienste Schwerstarbeit verrichten:

Moritz Wedel von der „Bild“-Zeitung berichtet aus Bad Reichenhall: „Es ist eine Atempause für die Region, endlich hat es aufgehört zu schneien. Die Behörden, die Rettungskräfte nutzen den Moment, um die Straßen schneefrei zu bekommen, um die Dächer der Häuser vom tonnenschweren Schnee zu befreien und um die Lawinengefahr zu verringern durch gezielte Sprengungen. Der Moment der Entspannung hält aber nicht lange an, neuer Regen und neuer Schneefall ist fürs Wochenende angekündigt.“