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May: Kein Brexit wäre katastrophal

May: Kein Brexit wäre katastrophal
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Wenige Tage vor der Abstimmung über den Austrittsvertrag mit der EU im britischen Unterhaus hat Premierministerin Theresa May nochmals eindringlich für ihren Brexit-Deal geworben. In einem Beitrag für die Zeitung Sunday Express schrieb Sie, die Briten hätten eine eindeutige Entscheidung getroffen, die Europäische Union zu verlassen. Nun müsse dieser Wille auch erfüllt werden.

Kritik von allen Seiten

Ein Scheitern des Brexit wäre ein katastrophaler und unverzeihlicher Vertrauensbruch in die Demokratie, schrieb die Premierministerin.

May sieht sich Kritik von allen Seiten ausgesetzt. Dem Pro-Brexit Lager geht ihr Deal nicht weit genug, die Pro-EU-Fraktion strebt ein zweites Referendum über den Austritt an. Es wird erwartet, dass May's Brexit-Deal bei der Abstimmung am Dienstag durchfällt. Für diesen Fall bereitet die oppositionelle Labour-Partei einen Misstrauensantrag gegen May vor.

Verschiebung des Brexit denkbar

In der Talkshow von Andrew Marr bei der BBC sagte Corbyn:

"Mir wäre ein ausgehandelter Austrittsvertrag lieber, wenn wir damit die Gefahr eines No-Deal-Austritts am 29. März verhindern können. Das wäre für die Industrie eine Katastrophe, für den Handel eine Katastrophe und und die langfristigen Auswirkungen wären enorm. Das Parlament hat diese Woche signalisiert, dass es auch gegen einen No-Deal Brexit ist, aber das ist nicht wirklich konkret, wir werden alles dafür tun, um einen No-Deal zu verhindern. "

Um einen Austritt ohne Vertrag abzuwenden, wird auch über eine Verschiebung des Brexits spekuliert. Dazu müssten alle verbleibenden 27 EU-Staaten zustimmen. Unterdessen gingen Befürworter und Gegner des Brexit in London auf die Straße. Die Veranstalter sprachen von mehreren tausend Teilnehmern.

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