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Battisti erwartet lebenslange Haft in Italien

Battisti erwartet lebenslange Haft in Italien
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Nach seiner Auslieferung an Italien ist der frühere Linksextremist Cesare Battisti in Rom angekommen. Dort soll er nun seine lebenslange Haftstrafe antreten.

In Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt

Als Mitglied der Gruppe "Bewaffnete Proletarier für den Kommunismus" soll Battisti Ende der 1970er Jahre wurde Battisti für schuldig befunden, an vier Morden in Italien beteiligt gewesen sein. Er wurde in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Der heute 64-Jährige bestreitet die Vorwürfe gegen ihn.

Salvini: Battisti ist dort, wo er hingehört

Italiens Innenminister Matteo Salvini kommentierte: "Das Klima hat sich verändert. Diejenigen, die Fehler machen, zahlen die Konsequenzen. Italien ist ein souveräner Staat, respektiert. Er respektiert anderen, respektabel, und dank des veränderten politischen Klimas weltweit, wird Battisti nach 37 Jahren dahin geschickt, wohin er gehört. Ein Killer, ein Delinquent, ein Feigling, der nie um Vergebung gebeten hat, das ist kein Ende, sondern erst der Anfang."

Jahrzehntelang auf der Flucht

Battisti war jahrzehntelang auf der Flucht. Er lebte in Frankreich und Mexiko, bevor er in Brasilien Flüchtlingsstatus zuerkannt bekam. Erst der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hatte diesen revidiert. Zuletzt war er in Bolivien aufgegriffen - und an italienische Beamte ausgeliefert worden.