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Die Bergung des zweijährigen Julen in Spanien verzögert sich

Die Bergung des zweijährigen Julen in Spanien verzögert sich
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Des zweijährige Julen war am Sonntag in Südspanien in einen mehr als 100 Meter tiefen Brunnenschacht gefallen. Daneben sollen nun zwei Tunnel gegraben werden, die direkt an das Ende des Schachtes führen, wo der Kleine vermutet wird.

Aber die Arbeiten zur Vorbereitung des komplizierten, hügeligen Terrains dauern länger als vorgesehen.

Ganz Spanien fiebert mit

Einwohner des nahe gelegenen Totalán unterstützen die Rettungskräfte mit einer Mahnwache. Patricia Calderon, eine Nachbarin der Familie bedankte sich für die Solidarität und sagte:

"Wir möchten die Eltern, die Familie von Julen und alle Rettungskräfte unterstützen, die Tag und Nacht arbeiten."

Weiterhin kein Lebenszeichen

Von Julen gibt es weiterhin kein Lebenszeichen, aber mittlerweile wurden Haare im Brunnen gefunden. DNA-Tests bestätigten, dass sie zum Kind gehören.

Die Rettungsdienste verwenden Kameras, um Julen zu lokalisieren. Auch Experten der schwedischen Firma, die 2010 bei spektakulären Rettung von 33 Bergleuten in Chile beteiligt waren, sind gekommen, um zu helfen.