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Kunstdiebstahl in Moskau: Dieb nimmt Bild einfach von der Wand

Kunstdiebstahl in Moskau: Dieb nimmt Bild einfach von der Wand
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REUTERS
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In Russland ist ein mutmaßlicher Kunstdieb festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, ein Gemälde des russischen Landschaftsmalers Archip Kuindschi aus der Moskauer Tretjakow-Galerie gestohlen zu haben. Der Verdächtige bekannte sich nicht zu der Tat.

Auch das Bild ist wieder aufgetaucht. Es war nach Behördenangaben auf einer Baustelle versteckt, eingehüllt in eine Jacke. Beschädigt wurde es offenbar nicht.

Von einer "extrem unangenehmen Situation" spricht der Chef der zuständigen Abteilung im Kultusministerium, Stanislaw Kononow. Man habe die Zahl der Aufsichtspersonen in der Galerie erhöht und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen ergriffen. Auch neue elektronische Diebstahlsensoren versprach er.

Das Gemälde aus dem 19. Jahrhundert hat einen Versicherungswert von rund 175 000 Euro. Der Dieb hatte es in der Galerie einfach von der Wand genommen. Möglicherweise handelte es sich um einen Auftragsdiebstahl.

Bereits im November hatte es in einem Auktionshaus in Wien einen ähnlichen Diebstahl gegeben. Damals wurde ein Bild des französischen Künstlers Pierre-Auguste Renoir entwendet. In der Tretjakow-Galerie hatte es kürzlich bereits einen Vorfall gegeben: Ein angetrunkener Mann hatte mit einer Eisenstange auf ein Bild des Künstlers Ilja Repin eingeprügelt und es an mehreren Stellen beschädigt.