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Staatschef Nicolás Maduro warnt vor einem möglichen Bürgerkrieg

Staatschef Nicolás Maduro warnt vor einem möglichen Bürgerkrieg
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Der umstrittene venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hat vor einem Bürgerkrieg in seinem Land gewarnt, sollte sich die Lage weiter verschärfen.

In den letzten Stunden des Ultimatums hatten sich insgesamt sechs EU-Staaten bereit erklärt, Juan Guaidó als neuen Präsidenten anzuerkennen, darunter Deutschland und Österreich.

Die EU-Staaten hatten Maduro aufgefordert, bis Sonntag eine vorgezogene Präsidentenwahl anzusetzen. Nach Ablauf der Frist wird eine Erklärung der beteiligten EU-Länder erwartet.

Nathalie Loiseau, französische Ministerin für europäische Angelegenheiten:

"Die Wahl von Herrn Maduro im vergangenen Mai war ein Witz. Was Herr Maduro bisher gesagt hat, ist, dass er neue Parlamentswahlen will, was heißt, dass er den Präsidenten Herrn Guaidó, der von den Demonstranten unterstützt wird, loswerden will. Wenn er sich nicht zu Präsidentenwahlen durchringen kann, werden wir davon ausgehen, dass anstelle seiner Herr Guaidó Neu-Wahlen ausrufen wird."

Maduro hatte das europäische Ultimatum, so wörtlich, als «Frechheit» bezeichnet. Er selbst will bis 2025, dem Ende seiner laufenden Amtszeit, regieren.

Guaidó hatte sich am 23. Januar zum Übergangsstaatschef erklärt. Er kritisiert, Maduros Wiederwahl im vergangenen Mai habe nicht demokratischen Standards entsprochen.

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