Was Venezuelas staatlicher Ölkonzern mit Russland zu tun hat

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Von Frank Weinert
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Sanktionen der USA - da versucht Venezuelas Machthaber Maduro die Annäherung an Russland. Gleichzeitig wandern immer mehr Ölarbeiter ab. Anderswo verdienen sie mehr Geld.

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Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA überrascht seine Kunden, mit denen er Joint-Ventures betreibt, mit einer Mitteilung: Sie mögen ihre Verkaufserlöse doch bitte auf einem Konto hinterlegen, das kürzlich bei der russischen Gazprombank AO eröffnet wurde. Das geht aus einem internen Papier hervor, das der Nachrichtenagentur "Reuters" vorliegt.

Venezuelas Machthaber Maduro sieht sich im Machtkampf mit Oppositionsführer Guaidó gezwungen, die Seiten zu wechseln und sich Russland anzudienen. Ende Januar hatten die USA Sanktionen verhängt, auch mit dem Ziel, Maduro vom Zugang zu den Öleinnahmen des Landes abzuschneiden.

Unterdessen verlassen viele Öl-Arbeiter das Land und heuern anderswo an, etwa in Angola, Kuwait, Chile oder dem Irak. Dort bekommen sie ein Vielfaches an Lohn. In ihrer Heimat sehen sie keine Zukunft.

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