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Kim und Trump: Handschlag und warme Worte

Kim und Trump: Handschlag und warme Worte
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Reuters / Leah Millis
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In Hanoi hat das zweite Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un begonnen. Die beiden begrüßten sich per Handschlag und gaben anschließend jeweils eine kurze Stellungnahme ab.

Kim betonte, man habe es geschafft, die Hindernisse zu überwinden, um das zweite Gipfeltreffen abzuhalten. Er hoffe auf erfolgreiche Gespräche.

Trump sagte, aus seiner Sicht habe Nordkorea riesiges wirtschaftliches Potenzial, Kim sei „großartiger Führer“. Im Mittelpunkt der Gespräche in Vietnam steht Nordkoreas Atomwaffenprogramm. Das erste Zusammentreffen hatte es vor acht Monaten in Singapur gegeben.

Nach der Begrüßung war ein erstes kurzes Gespräch vorgesehen, danach zogen sich Kim und Trump zum Abendessen zurück, an dem auch US-Außenminister Mike Pompeo, US-Stabschef Mick Mulvaney, der stellvertretende Vorsitzende der nordkoreanischen Arbeiterpartei Kim Yong Chol, Außenminister Ri Yong Ho und zwei Dolmetscher teilnahmen. Ausführliche Gespräche sind für Donnerstag geplant.

Im Rahmen des erstens Treffens vor acht Monaten unterschrieben Kim und Trump Absichtserklärung. Kim sagte damals zu, eine kernwaffenfreie koreanische Halbinsel anzustreben und darauf hinzuarbeiten.

Gemutmaßt wurde im Vorfeld des zweiten Gipfeltreffens über mögliche Ergebnisse der Gespräche von Hanoi. US-Medien spekulierten, Kim könne beispielsweise zusagen, das nordkoreanische Atomforschungszentrum Yongbyon zu schließen und Atominspektoren ins Land zu lassen. Ebenfalls Gegenstand von Spekulationen ist eine mögliche Erklärung bezüglich des Koreakrieges oder gar die Unterzeichung eines Friedensvertrages.