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Eltern von Otto Warmbier (†22) verärgert über Trump

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Copyright ARCHIV Kyodo/via REUTERS
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Von Kirsten Ripper mit Reuters
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Die Eltern des 2017 nach einem Gefängnisaufenthalt in Nordkorea gestorbenen Amerikaners machen weiter das nordkoreanische Regime für den Tod ihres Sohnes verantwortlich.

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Während des Gipfels von US-Präsident Donald Trump mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un hätten sie sich nicht äußern wollen, erklärten die Eltern von Otto Warmbier. Aber jetzt machten Cindy und Fred Warmbier in einer Erklärung die nordkoreanische Führung für den Tod ihres Sohnes verantwortlich.

"Kim und sein Regime des Bösen sind verantworlich für den Tod unseres Sohns Otto. Kim und sein Regime des Bösen sind verantwortlich für unglaubliche Grausamkeit und Unmenschlichkeit. Keine Entschuldigung oder überschwengliches Lob können daran etwas ändern", heißt es in dem Statement.

Donald Trump hatte nach seinem Treffen mit Kim Jong Un in Hanoi zum Fall Otto Warmbier erklärt: "Er sagt mir, dass er nichts davon wusste und ich glaube ihm."

Ende 2015 war der damals 21 Jahre alte Otto Warmbier nach einer Gruppenreise in Nordkorea festgenommen und wegen *feindlicher Handlungen gegen den Staat" zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Er hatte zugegeben, ein Propaganda-Poster zu haben.

Während der Haft fiel Warmbier ins Koma. Nach langen Verhandlungen zu seiner Rückkehr in die USA starb der 22-Jährige, wenige Tage nachdem er im Juni 2017 nach Hause gekommen war.

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