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Rosenmontagsumzüge am Rhein finden trotz Sturmtief "Bennet" statt

Rosenmontagsumzüge am Rhein finden trotz Sturmtief "Bennet" statt
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REUTERS/Thilo Schmuelgen
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Karnevals-Fans sind erleichtert: die größten Festumzüge am Rosenmontag starteten trotz Sturmtief "Bennet". Zwar gab es einige Einschränkungen, doch die nahmen die Jecken gern in Kauf. Einzig in Bottrop wurde der Rosenmontagsumzug abgesagt.

So verzichtete Köln auf tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen. Die großen Motivwagen fuhren aber dennoch mit.

Düsseldorf hatte sich selbst eine klare Grenze gesetzt. Hier sollten die Umzüge nur starten, wenn Windstärke 7 nicht überschritten würde. Um auf der sicheren Seite zu sein, verschob man den Beginn um zwei Stunden auf 13.30 Uhr. Diesem Beispiel folgten zahlreiche Städte in der Region - der Deutsche Wetterdienst hatte den schlimmsten Sturm für den Vormittag angesagt.

In Mainz startete der Rosenmontagsumzug um 11.11 Uhr - doch auch hier unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen: "Der Veranstalter hat dann eben entschieden, dass die Pferde draußen bleiben, große Fahnen drau´ßen bleiben, da ist die Gefahr für Umstehende schon einfach relativ groß, wenn dann irgendwas rumfliegt und die Polizei hat da gerne beraten und wir tragen die Entscheidung natürlich gerne mit", sagte Rinaldo Roberto, Polizeisprecher aus Mainz.

Der Deutsche Wetterdienst hatte den schlimmsten Sturm für den Vormittag angesagt, am Nachmittag hingegen sollten die Böen abflauen.

Die Festumzüge am Rosenmontag gelten als Höhepunkt des Straßenkarnevals. Engagierte Karnevalsgruppen haben das ganze Jahr an den Motivwagen gearbeitet - die oft auch politische Themen aufgreifen.

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