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Politiker verurteilen Moscheen-Angriffe in Neuseeland

Politiker verurteilen Moscheen-Angriffe in Neuseeland
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Nach den Angriffen auf Moscheen mit Dutzenden Toten in Neuseeland herrscht weltweites Entsetzen. Das Parlament in London gedachte mit einer Schweigeminute der Opfer. Labour-Chef Jeremy Corbyn legte einen Kranz nieder,

US-Präsident Donald Trump sprach den Angehörigen sein aufrichtiges, herzliches Beileid aus und erklärte, "die USA stehen an der Seite Neuseelands".

Dazu US-Außenminister Mike Pompeo in Washington:

"Die Gedanken und Gebete des amerikanischen Volkes sind heute bei den Opfern und ihren Familien. Die USA verurteilen diesen hasserfüllten Angriff. Wir versprechen in dieser Stunde der Dunkelheit unsere unerschütterliche Solidarität und stehen bereit, um jede Hilfe anzubieten".

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht von einem Angriff auf die Demokratie:

"Es handelt sich hier um einen perfiden Angriff auf betende und ihre Gotteshäuser. Dies ist ein Angriff, der gegen Muslime gerichtet ist. Es ist daher ein Angriff auf die neuseeländische Demokratie und die offene und tolerante Gesellschaft. Wir teilen diese Werte mit Neuseeland und deshalb teilen wir auch das Entsetzen und verurteilen diese schreckliche Tat".

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan verurteilt die Moschee-Angriffe in Neuseeland aufs schärfste:

"Mit diesem Angriff überschreitet die Islamophobie, deren Aufstieg die ganze Welt seit langem beobachtet und sogar ermutigt hat, das Ausmaß der individuellen Belästigung und erreicht die Dimension eines Massakers".

Weltweit zeigen Muslime ihre Anteilnahme an der entsetzlichen Tat in Neuseeland. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland beklagt eine Zunahme von Gewalt gegen Muslime und fordert mehr Polizeischutz für Moscheen.