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Marine Le Pen: In Höchstform mit Matteo Salvini

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رويترز
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'In Höchstform und auf dem Weg zum Sieg mit Matteo Salvini bei den Europawahlen am 26. Mai', das schreibt die Chefin von Frankreichs Rassemblement National auf Twitter. Sie traf sich mit dem italienischen Innenminister in Paris. Ziel ist es, bei den Europawahlen mit einem breiten Rechtsbündnis zu gewinnen.

Im Euronews-Interview sagte Le Pen, die EU habe die Menschen in die Verzweiflung getrieben, die EU gleiche mit ihren Erpressungen und Drohungen einem Gefängnis, die EU habe sich zum großen Häuptling aufgeschwungen, mische sich überall ein und habe Macht an sich gerissen, die ihr nicht zustehe.

Le Pen forderte die Abschaffung des Schengen-Raums. Sie betonte, jedes Land müsse seine eigene Einwanderungspolitik haben. Über Deutschlands Migrantenaufnahme sagte Le Pen: "Die Deutschen beißen sich jetzt in die Finger, und gerade Merkel, nachdem sie eine Million von ihnen begrüßt hat, zieht jetzt die Schrauben an. Aber das ist mir egal, das ist ihr Problem. Schlecht ist nur: Wenn Merkel eine Million Menschen empfängt, wie viele hunderttausend von ihnen landen dann in Frankreich? Damit habe ich ein Problem. Sehen Sie, jedes Land muss sich seine eigene Einwanderungspolitik aussuchen."

Außerdem erklärte Le Pen: "Matteo Salvini haben wir beauftragt, in die europäischen Hauptstädte zu reisen, um zu versuchen, neue Verbündete zu finden. Wir werden uns vergrößern, das ist sicher, natürlich wollen wir uns ausbreiten. Und wir haben das Ziel oder zumindest den Traum - das verheimliche ich nicht - eine große Fraktion aufzustellen - mit denjenigen, die die Nationalstaaten verteidigen."

Sehen Sie das gesamte Interview mit Marine Le Pen hier.

Salvini ist zum G7-Gipfel in Paris, aber eben auch, um sich mit Le Pen in Einigkeit vor den Europawahlen zu präsentieren.

Überall in Europa kommen unsere Ideen an die Macht, steht auf ihrem gemeinsamen Wahlplakat.

Le Pens Ansicht nach geht es bei der Abstimmung nicht nur um Europa, sondern in ihrem Land auch darum, Präsident Emmanuel Macron einen Denkzettel zu verpassen.

Marine Le Pen, Rassemblement-National-Chefin