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Weinende Menschen und geschockte Touristen vor Notre-Dame

Weinende Menschen und geschockte Touristen vor Notre-Dame
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Am Tag nach dem Brand, der Notre-Dame in Paris zu großen Teilen zerstört hat, wollen viele die Kathedrale mit eigenen Augen sehen. Frankreichs Präsident hatte am Montagabend davon gesprochen, dass Notre-Dame "ein Teil von uns allen" sei.

Juliette ist 19 Jahre alt, sie weint beim Anblick der Kathedrale: "Es ist französisches Kulturerbe. Ein Teil von uns ist mit verbrannt. 800 Jahre lang konnten wir sie bewahren und jetzt ist sie in Flammen aufgegangen. Das berührt uns alle."

Viele Touristen sind ebenfalls betroffen

Eine junge Frau sagt: "Es ist wirklich traurig. Ich meine, es ist Teil der Geschichte. Und für viele Leute ist es ein starkes religiöses Symbol und es ist sehr traurig zu sehen, wie es Opfer der Flammen wird."

Ein junger Spanier erklärt: "Ich bin nicht aus Paris. Aber auch mir tut es weh. Es ist traurig, Notre-Dame so zu sehen. Aber wir wissen, wir werden sie wieder aufbauen. Wir machen das alle zusammen."

Eine ältere Frau stellt viele Fragen: "Wie ist das nur möglich? Gab es genug Sicherheitsvorkehrungen, hätte man schneller reagieren können? Vielleicht Wasser mit Hubschraubern abwerfen, um das Feuer aus der Luft zu bekämpfen?"

Die Pariser Feuerwehr erklärte, dass der Einsatz von Löschflugzeugen alles nur noch schlimmer gemacht hätte. Dann wäre auch die Bausubstanz zerstört worden. Erleichterung herrscht vor allem darüber, dass das riesige Gerüst für die Bauarbeiten nicht eingebrochen ist.