Die Londoner Polizei hat mehr als tausend Klimademonstranten festgenommen. Sie haben über mehrere Tage hinweg Verkehrsknotenpunkte in London blockiert.
Die Londoner Polizei hat insgesamt mehr als 1000 Klimademonstranten festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, wurden 1.065 Personen im Zusammenhang mit den Klimaprotesten in London verhaftet. 53 wurden angeklagt, heißt es.
Blockade von Plätzen in London
Die Aktivisten der Gruppe "Extinction Rebellion" hatten in den vergangenen acht Tagen an Verkehrsknotenpunkten in London protestiert. Sie wollen dafür sorgen, dass Politiker etwas gegen Klimakrise, wie sie selbst sagen, unternehmen.
Sie blockierten unter anderem den berühmten "Oxford Circus" und den "Parliament Square". Mittlerweile sind beide Plätze wieder für den Verkehr freigegeben - das gilt auch für die "Waterloo Bridge". Nachdem sich viele Protestierende weigerten, woanders weiter zu demonstrieren, hat die Polizei die Plätze geräumt.
Greta Thunberg besucht die Londoner Aktivisten
Am Ostersonntag unterstützte die schwedische Aktivistin Greta Thunberg die Londoner Demonstranten. Sie forderte dazu auf, weiter für das Klima zu kämpfen: "Wir sind die, die den Unterschied ausmachen. Es sollte nicht so sein. Aber da niemand sonst etwas macht, müssen wir handeln. Und wir werden nicht aufhören, zu kämpfen. Wir werden niemals aufhören für unseren Planeten und für uns, unsere Zukunft, und für die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu kämpfen."