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Populistentreff in Polen

Populistentreff in Polen
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Facebook/Ivan Vilibor Sinčić
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Beim Parteikongress der polnischen Rechts-Partei Kukiz15 in Warschau haben sich die europäischen Populisten ein Stell-Dich-Ein gegeben. Prominentester Teilnehmer war Italiens stellvertretender Regierungschef Luigi di Maio.

Der Vorsitzende Pawel Kukiz meinte: "Wir wollen gleiche Rechte für alle Länder in Europa. Die EU-Kommission kann nicht einfach über unsere Köpfe hinweg bestimmen, so wie es das Paar Macron/Merkel macht."

Eingeladen war auch Italiens stellvertretender Ministerpräsident Luigi di Maio von der 5-Sterne-Bewegung. Er sagte, die Populisten planten, bei der Europawahl der Königsmacher zu sein. Schließlich sei das Parlament eine Institution, die direkt von der Bevölkerung in der EU gewählt werde, also solle diese auch etwas zu sagen haben. Ein wichtiges Thema für ihn sei der Mindestlohn. Hier sollten alle Länder zusammenarbeiten.

Andere Vorsitzende populistischer Parteien waren per Videokonferenz zugeschaltet. Von Evangelos Tsiobanidis aus Griechenland wurde ein Brief vorgelesen, Populistenführer Artur Talvik aus Estland war dabei (per Video), ebenso wie Ivan Vilibor Sincic aus Kroatien. Er forderte, Europa den Banken zu entreißen und den Bürgern wieder zurückzugeben.

Kukiz15 hat Chancen, bei der Europawahl die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden.

In Polen findet die Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai statt.