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Italiens Präsident besucht Notre-Dame

Italiens Präsident besucht Notre-Dame
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Eigentlich war Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella ja wegen Leonardo da Vincis 500. Todestag nach Frankreich gekommen, doch angesichts der zerstörten Kathedrale Notre-Dame stand auch ein Besuch des Schauplatzes der Katastrophe auf der Tagesordnung. Beim Treffen mit dem für historische Monumente zuständigen Architekten Philippe Villeneuve sagte Mattarella, Notre-Dame spiegle einen großen Teil der europäischen Geschichte und Zivilisation wider. Deshalb seien auch in Italien die Menschen bestürzt über das Feuer gewesen.

Versöhnliche Worte sind das in einer Zeit, in der Italien und Frankreich nicht immer auf einer Linie sind. In jüngster Zeit hatte es unter anderem Streit über die Einwanderungspolitik gegeben, aber auch darüber, wer das Erbe des in Italien geborenen und in Frankreich gestorbenen Leonardo da Vinci für sich reklamieren kann. So hatte die italienische Kulturstaatssekretärin Lucia Borgonzoni gefordert, eine bereits verabredete Ausleihe von Werken da Vincis an den Pariser Louvre neu zu verhandeln, mit dem Argument, da Vinci sei in Frankreich "nur gestorben".