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Argentinischer Abgeordneter stirbt nach Schussattacke

Argentinischer Abgeordneter stirbt nach Schussattacke
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REUTERS/Agustin Marcarian/File Photo
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Drei Tage nach einer Schussattacke vor dem argentinischen Kongress ist der Abgeordnete Héctor Olivares seinen schweren Verletzungen erlegen.

Der Parlamentarier verstarb im Krankenhaus. Das bestätigte seine Partei, die Radikale Bürgerunion.

"In großer Trauer stehen wir seiner Familie zur Seite. Wir fordern Gerechtigkeit", schreibt die Partei. Sicherheitsministerin Patricia Bullrich ergänzte: "Die Mörder und ihre Komplizen werden für ihre Tat büßen."

Berater des Abgeordneten war offenbar Ziel der Attacke

Olivares wurde von einem geparkten Auto aus angegriffen, sein Berater starb noch am Tatort. Mittlerweile hat die argentinische Polizei fünf Männer festgenommen. Offenbar galt die Attacke dem Berater des Abgeordneten, Olivares geriet wohl nur aus Versehen in die Schusslinie.

Die Verdächtigen, die zu einer Großfamilie gehören, erklärten, der Schütze habe unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen willkürlich auf die vorbeilaufenden Männer geschossen. Die Ermittler gehen von persönlichen Beweggründen für die Tat aus.

Der getötete Berater soll ein Verhältnis zu der verheirateten Tochter des mutmaßlichen Schützen gehabt haben.

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