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FPÖ wettert gegen Merkel und erntet "Ab nach Ibiza"

FPÖ wettert gegen Merkel und erntet "Ab nach Ibiza"
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REUTERS/Leonhard Foeger
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Auf der Abschlusskundgebung vor der Europawahl der rechtspopulistischen FPÖ in Wien lautete der neue Slogan nach dem Strache-Ibiza-Video-Skandal "Jetzt erst recht". Wie sich die Regierungskrise auf das Wahlergebnis des FPÖ-Spitzenkandidaten Harald Vilimsky auswirkt, bleibt abzuwarten.

Neben dem neuen Parteichef Norbert Hofer hielt auch der gerade ausgewechselte Innenminister Herbert Kickl - der seinen Posten nicht hatte räumen wollen - eine Rede.

Kickl macht Kurz Vorwürfe

Herbert Kickl erklärte, er habe jede Sekunde für die Sicherheit Österreichs gekämpft und dafür, dass die EU nicht "mehr und hineinpfuscht". Kickl machte auch dem ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz Vorwürfe, dieser habe "diese Regierung ohne jede Not in die Luft gesprengt".

Aus der Menge kamen Rufe "Kurz muss weg".

Hofer wettert gegen Merkel

Der der FPÖ-Vorsitzende sagte, die Leute sollten nicht glauben, dass die FPÖ schwächer geworden sei, sollten das nicht glauben.

Hofer erklarte. "Wir sind starke Politiker, die ihren Weg gehen. Und ich will nicht, dass Österreich Deutschland wird. Angela Merkel hat gesagt: Wir schaffen das, und hat uns erst die Probleme verursacht, die wir im Jahr 2015 hatten."

Der ehemalige Parteichef Heinz-Christian Strache wurde kaum erwähnt, er hatte sich auf Facebook mit einer Art "Mea Culpa" zu Wort gemeldet und auch gesagt, dass ihm das Ibiza-Video peinlich sei.

"Ab nach Ibiza"

Einer der Slogans derer, die in Wien gegen die FPÖ protestierten, war "Ab nach Ibiza". Die Gegendemonstranten hielten auch Plakate in die Höhe, auf denen stand "Strache, Du Neo-Nazi".