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Slowakei: Wahlmüde und skandalmüde

Slowakei: Wahlmüde und skandalmüde
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Europawahl am Samstag: Politikverdrossenheit und Mafia-Verbindungen machen die Wahl in der Slowakei spannend. Im Jahr 2014 hatten sich nur rund 576.000 (13,05 Prozent) der rund 4,4 Millionen Wahlberechtigten zu den Urnen bewegt.

Nach dem Mord am Journalisten Jan Kuciak, der über Verbindungen zwischen der italienischen Mafia und slowakischen Politikern recherchiert hatte, kamen ein neuer Regierungschef (Peter Pellegrini nach Robert Fico) und eine neue Staatspräsidentin (Zuzana Caputova nach Andrej Kiska) nach ins Amt. Als Auftraggeber des Mordes ist der Geschäftsmann und Multimillionär Marian Kocner angeklagt. Kuciak und dessen Verlobte Martina Kusnirova waren im Februar 2018 in ihrem Haus im Dorf Velka Maca erschossen worden.

Seit 2004 ist die Slowakei Mitglied der Europäischen Union und der NATO. Im Jahr 2007 wurden gemäß dem Schengen-Abkommen die Grenzkontrollen zu EU-Staaten aufgehoben, 2009 trat die Slowakei der Eurozone bei. Mit Polen, Tschechien und Ungarn bildet die Slowakei die Visegrád-Gruppe.

su