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Haiti: Krawalle gegen Korruption

Haiti: Krawalle gegen Korruption
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Von Sebastian Zimmermann mit dpa
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In Haiti ist es bei Protesten gegen die Regierung zu schweren Krawallen gekommen. Die Demonstranten forderten den Rücktritt des Präsidenten.

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Bei Protesten gegen die Regierung Haitis ist es am Sonntag in der Hauptstadt Port-au-Prince zu schweren Krawallen gekommen. Dabei kam laut Medienberichten ein Mann ums Leben. Mehrere weitere wurden verletzt. Die Demonstranten forderten den Rücktritt von Präsident Jovenel Moïse.

Bei den Ausschreitungen gingen zwei Gebäude in Flammen auf. Die Regierungsgegner errichteten Barrikaden und steckten Reifen in Brand.

Ein Mann verlangt den Rücktritt des Präsidenten: "Jovenel Moïse muss das Land verlassen. Sie setzen Tränengas gegen uns ein."

Proteste gegen Korruption

Eine Frau sagt: "Wir protestieren gegen Korruption und Straffreiheit. Die Machthaber haben sich das Geld aus Erdöllieferungen genommen. Wir wollen, dass der Präsident zurücktritt, damit wir ihn endlich vor Gericht bringen können."

Die Regierung um Präsident Jovenel Moïse wird beschuldigt, Gelder aus dem "Petrocaribe"-Programm veruntreut zu haben. Dieses Abkommen ermöglicht Haiti, Erdöl aus Venezuela zu günstigen Preisen importieren zu können.

Ecured

Bereits im Februar gab es in Haiti eine Woche lang gewalttätige Demonstrationen gegen die Regierung, bei denen mindestens sieben Menschen getötet wurden.

Haiti gilt als eines der ärmsten Länder der Welt. Der Karibikstaat ist weitgehend auf Hilfszahlungen aus dem Ausland angewiesen.

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