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G20-Gipfel: Regierungschefs treffen in Osaka ein

G20-Gipfel: Regierungschefs treffen in Osaka ein
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Im japanischen Osaka haben die Vorberatungen für den G20-Gipfel begonnen. Nach und nach treffen auch die Staats- und Regierungschefs der großen Wirtschaftsmächte ein. Sie werden sich am Freitag und Samstag beraten.

Als einer der ersten ist Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping angekommen. Es stehen auch viele bilaterale Gespräche auf dem Programm, mit Spannung wird das Treffen Xi Jinpings mit US-Präsident Donald Trump am Rande des Gipfels erwartet. Schon im Voraus wurde bekannt, dass sich die zwei Länder wohl auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen in ihrem Handelskrieg geeinigt haben. Trump befindet sich bereits auf dem Weg nach Japan.

Außer den Handelsspannungen gehören auch das Tauziehen um Nordkoreas Atomwaffenprogramm, die Krise in der Golfregion und der Streit mit dem Iran zu den wichtigsten Themen.

In vielen Punkten herrscht Uneinigkeit - gerade beim Thema Iran schlägt Europa ganz andere Töne als der US-Präsident an. Der französische Präsident setzt auf Dialog: "Es geht darum nichts zu tun, was man nicht wieder gut machen kann. Ich habe vor zwei Tagen ein Gespräch mit Präsident Rohani geführt und ihm deutlich gemacht, dass es für mich ganz klar ein Fehler wäre, aus dem Atomabkommen von 2015 auszutreten oder Signale in diese Richtung gehend zu senden."

Gastgeber Japan hat zudem den Klimawandel sowie die Vermüllung der Meere mit Plastik auf die Tagesordnung gesetzt.

Die «Gruppe der 20» vereint zwei Drittel der Weltbevölkerung und 85 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Der Gipfel enden mit einem gemeinsamen Kommuniqué, doch sind die Beschlüsse nicht bindend.