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Dreijährige bei Razzia getötet - Vater nutzte sie als Schutzschild

Dreijährige bei Razzia getötet - Vater nutzte sie als Schutzschild
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Bild von fsHH auf Pixabay
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Auf den Philippinen haben Polizisten bei einer Drogenrazzia ein drei Jahre altes Mädchen getötet. Polizeiangaben zufolge war das Kind in eine Schießerei zwischen mutmaßlichen Drogendealern und Polizeibeamten geraten.

Die Polizei teilte mit, dass der Vater das Mädchen als Schutzschild vor sich gehalten habe. Zudem soll er das Feuer auf die Polizisten eröffnet haben. Die Mutter des Kindes bestritt diese Vorwürfe.

Der Senator Ronald Dela Rosa sagte zu dem Vorfall "Shit happens", was so viel bedeutet wie "sowas passiert" oder "dumm gelaufen". Den Tod der Dreijährigen bezeichnete er als "Kollateralschaden".

Bei der Razzia in der Stadt Rodriguez östlich der Hauptstadt Manila starben außerdem zwei mutmaßliche Drogendealer und ein Zivilpolizist.

Der Fall wird untersucht. 20 Polizeibeamte wurden von ihrem Dienst suspendiert.

Präsident Rodrigo Duterte hatte nach seiner Wahl 2016 zum sogenannten Krieg gegen Drogen aufgerufen. Dabei wurden bereits mehr als 6600 Menschen getötet.

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