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Nach Nominierungen der EU-Spitzenjobs: Spannungen im EU-Parlament

Nach Nominierungen der EU-Spitzenjobs: Spannungen im EU-Parlament
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"Die Zukunft Europas kann nicht hinter verschlossenen Türen und mithilfe geheimer Absprachen entschieden werden." Das waren die Worte des spanischen Abgeordneten Gonzales Pons, der vor den Mitgliedern des Europäischen Parlaments und dem EU-Ratspräsidenten Donald Tusk gesprochen hat.

Donald Tusk hat hier in Straßburg verteidigt, dass zwei Frauen in das Personal-Paket der EU-Spitzenjobs aufgenommen wurden. Er will das Europäische Parlament davon überzeugen, diese Kandidatinnen bei der Abstimmung am 16. Juli zu unterstützen.

Eine bittersüße Pille für all jene Abgeordnete des europäischen Parlaments, die in den letzten Monaten vor den Europawahlen am 26. Mai den Spitzenkandidaten-Plan unterstützt hatten.

Und das ist der Grund, warum es so viel Kritik aus den verschiedenen Fraktionen hagelt. Viele Abgeordnete sagen, dass sie glauben, die Demokratie sei tot. Sie zerbrechen sich den Kopf und denken über andere Möglichkeiten nach, den europäischen Bürgerinnen und Bürgern ein Mitspracherecht bei der Ernennung des nächsten EU-Kommissionspräsidenten zu geben.

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