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"Schwarzwesten"-Protest in Paris

"Schwarzwesten"-Protest in Paris
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Reuters / PHILIPPE WOJAZER
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Mehrere Hundert Demonstranten, sogenannte "Schwarzwesten" ("gilets noirs") besetzten am Freitagnachmittag das Pariser Panthéon.

Sie wollten mit ihrer Aktion auf die Situation von Einwanderern ohne Papiere in Frankreich aufmerksam machen und forderten ein Gespräch mit Frankreichs Premier Édouard Philippe.

"Papiere und Unterkünfte für alle", hieß es in einem auf Twitter verbreiteten Schreiben der Gruppierung, die zu dem Protest aufgerufen hatte.

Sie nennt sich "Schwarzwesten" in Anlehnung an die "Gelbwesten" ("gilet jaunes"), die seit Ende 2018 gegen Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und soziale Ungerechtigkeit im Land demonstrieren.

Rund 700 Menschen waren an der Panthéon-Besetzung beteiligt, Bei der Räumung Dabei durch die Polizei kamen Tränengas und Schlagstöcke zum Einsatz.

Die Besetzung im Pariser Panthéon ist nicht die erste Aktion der Gruppe: Im Mai hatten bereits 500 Menschen den Pariser Flughafen Charles de Gaulle blockiert.

In Paris leben zahlreiche Migranten in Zeltstädten, weil es nicht genug Unterkünfte für Migranten gibt.