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30 Jahre nach dem Mauerfall: Barrieren teilen Europa

30 Jahre nach dem Mauerfall: Barrieren teilen Europa
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Frankie Quinn
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30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer sind Barrieren immer noch eine Realität in Europa. Mauern in Europa, die eine Kluft zwischen die Menschen treiben: Diesem Thema widmet sich eine Ausstellung im französischen Arles. Durch die Linse zeitgenössischer Fotografen, Dokumentaristen und Künstler aus 15 verschiedenen Ländern werden die durch Menschenhand geschaffenen Barrieren dokumentiert.

Die Ausstellung wurde diesen Monat im Rahmen des Fotographie-Festivals "Rencontres d'Arles" eröffnet, das sein 50-jähriges Bestehen feiert - und 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer. Euronews hat mit dem Kurator der Ausstellung "Les Murs du Pouvoir" (auf deutsch: "Die Mauern der Macht"), István Virágvőlgyi, gesprochen.

Aus der Sicht Virágvőlgyis werden die Mauern Europas von einem Willen zu Macht und Kontrolle angetrieben. Er schaute sich genauer an, warum jede der existierenden Mauern erbaut wurde, die die Menschen voneinander trennen. Dementsprechend unterteilte er seine Wände in drei Kategorien: "Mauern des Einflusses", "Mauern der Trennung" und "Mauern der Migration".

Die "Mauern des Einflusses" bezeichnen Barrieren zwischen souveränen Mächten. Die "Mauern der Segregation" sind Barrieren, die innerhalb einer Gesellschaft errichtet werden, wohingegen die "Mauern der Migration" die verschiedenen Instrumente der Flüchtlingsaufnahmeverfahren bezeichnet.

Einige der Mauern sind nur ein paar Meter lang und teilen ein Dorf - ihre Existenz erscheint absurd und weitgehend unerklärlich. Virágvőlgyi sucht nach Gründen und beleuchtet die herausragendsten Beispiele menschlicher Teilungen. Die Austellung ist noch bis zum 25. August zu sehen.

Sehen Sie sich das Video oben auf der Seite an, um mehr über diese Ausstellung zu erfahren.