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Das Wetter im Juni: Rekordhitze in Europa und Asien

Das Wetter im Juni: Rekordhitze in Europa und Asien
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Der Blick auf Klima und Wetter in Zusammenarbeit mit dem Erdbeobachtungsprogramm Copernicus der Europäischen Union zeigt, dass der Juni 2019 der bis dahin wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen war. In den meisten Land- und Meeresgebieten herrschten überdurchschnittlich hohe Temperaturen. Allerdings gab es auch Ausnahmen, unter anderem in Westrussland und Teilen Kanadas.

Rekordwerte in Frankreich

Insbesondere in Europa schwitzten die Menschen. Heiße Luft aus Nordafrika strömte über das Mittelmeer und sorgte für Rekordwerte. In Frankreich wurde der Höchstwert 45,9 Grad Celsius gemessen. In vielen Teilen Europas wurden Rekorde gebrochen - und zwar mit großem Abstand zu den bisherigen Werten. Die Durchschnittstemperatur lag mehr als 2 Grad Celsius über dem sonstigen Mittelwert.

Im Osten Russlands tobten Wald- und Buschbrände. Dutzende Einzelfeuer wurden festgestellt, diese zerstörten in Sibirien tausende Hektar Land.

Über 50 Grad in Asien

In Indien und Pakistan zeigte das Thermometer teils Werte von mehr als 50 Grad Celsius an. Die Trockenheit machte Mensch und Tier zu schaffen. Die Dürre wurde als die schwerwiegenste im Mittleren Osten seit Jahrzehnten eingestuft.

Es wird erwartet, dass Zeiten großer Hitze und Trockenheit künftig häufiger auftreten als bisher. Es wird angesichts der heißen Sommer bereits von einer "neuen Normalität" gesprochen.