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Olympia 2020 in Tokio: Surfen bei friedlichen und freundlichen Menschen

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Olympia 2020 in Tokio: Surfen bei friedlichen und freundlichen Menschen
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Bei den Olympischen Spielen in Tokio im kommenden Jahr ist Surfen erstmals olympisch. Doch Japan und Surfen - wie passt das zusammen? Eigentlich denken wir an die Strände Kaliforniens oder an Hawaii - surfin' USA eben. Was kaum einer weiß: Japan hat - wie diese Bilder belegen - eine lange Surf-Tradition. Die Shonan-Küste, 50 Kilometer südlich von Tokio, gilt als Geburtsstätte der modernen Surfkultur des Landes. Man riit mit Holzbrettern, den "itago", über die Wellen.

In den 1960er Jahren brachten amerikanischen Soldaten ihre Surfbretter von der nahegelegenen Militärbasis Atsugi mit. Die GIs besuchen das Gebiet nicht mehr, aber ihr Erbe findet sich immer noch in Enoshima und anderen kleinen Städten entlang der Shonan-Küste. "Ich mag es, dass die Zeit in Shonan langsam vergeht", sagt eine Surferin. "Es scheint, dass hier alle freundlich und friedlich sind. Das gefällt mir sehr gut."

Das Gebiet ist eine Oase der Ruhe und Gelassenheit, eine Welt abseits der geschäftigen Metropole Tokio, Vielen Pendler gehen morgens surfen, bevor sie zur Arbeit nach Tokio fahren. Im kommenden Jahr werden sie das einige Tage nicht machen können, denn dann surfen hier die besten der Welt um olympische Medaillen.