EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader

Finden Sie uns

WERBUNG

Rettungsschiffe blockiert: Schwangere in den Wehen

Rettungsschiffe blockiert: Schwangere in den Wehen
Copyright 
Von jus mit dpa
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Zwei Rettungsschiffe im Mittelmeer finden keinen sicheren Hafen. Einige Migranten an Bord brauchen dringend Hilfe.

WERBUNG

Zwei Rettungsschiffe suchen im Mittelmeer nach einem sicheren Hafen. An Bord: Insgesamt mehr als 160 Migranten. Italien und Malta wollen sie nicht anlegen lassen.

Dringend Hilfe benötigt

Vor allem die Lage auf der „Open Arms“ ist angespannt: Eine Frau ist im neunten Monat schwanger und hat Wehen. Auch die „Alan Kurdi“ der deutschen NGO „Sea-Eye“ steckt weiter vor Lampedusa fest.

Bald könnte ein drittes Schiff dazukommen: In Frankreich ist die „Ocean Viking“ von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen bereit zur Abfahrt ins Suchgebiet vor Libyen.

Ursula von der Leyen bietet Unterstützung an

Rom hat seinen Kurs gegen private Seenotretter und die eigene Küstenwache jüngst drastisch verschärft. Mit hohen Geldstrafen will Innenminister Matteo Salvini ihre Arbeit in italienischen Gewässern praktisch unmöglich machen.

Die designierte EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen versprach Italien nun ein Entgegenkommen. Die EU brauche einen neuen Migrationspakt, der Länder wie Italien, Spanien und Griechenland entlaste.

Wie dieser aussehen soll, ließ sie offen. In der EU gibt es bis heute keine offizielle Einigung, wie gerettete Migranten auf die Mitgliedsländer verteilt werden sollen – vor allem wegen des Widerstands von EU-Staaten wie Ungarn und Polen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Italien: Rechte Bürgermeisterin auf Stimmenfang für Europawahl

Übers Mittelmeer: Mehr als 1.000 Geflüchtete erreichen Lampedusa in 24 Stunden

Italien vor dem Afrika-Gipfel: Wird Roms Konzept auch Europa überzeugen?