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Bootskollision mit 2 Toten in Griechenland: Franzose muss vor Gericht

Das 10 Meter lange aufblasbare Boot, das im Zentrum der Ermittlungen steht
Das 10 Meter lange aufblasbare Boot, das im Zentrum der Ermittlungen steht -
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AFP
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Nach der Kollision zweier Boote mit zwei Toten und einer Schwerverletzten in Griechenland muss sich ein französischer Bootsbesitzer vor den Behörden verantworten.

Die Polizei hatte den 44-Jährigen festgenommen. Mit seinem Rechtsanwalt erschien vor der Hafenbehörde von Nafplio, rund 120 Kilometer südwestlich von Athen.

Er hatte ausgesagt, der Besitzer eines 10-Meter langen Schlauchboots zu sein, an dessen Bord sich 10 Urlauber befanden, als es am Freitag Abend mit einem 5 Meter langen Holzboot mit drei Einheimischen kollidierte, das sich im Meer unweit des kleinen Ressorts Thyni befand.

Google Maps Bild zeigt Thyni, unweit von Porto Heli, wo sich der Unfall ereignete

Bie dem Unfall lief das Holzboot auf Grund, zwei ältere Männer an Bord starben. Eine 60-Jährige, die sich ebenfalls auf dem Boot befand wurde mit ernsten Verletzungen in ein Krankenhaus in Athen gebracht.

Die Feriengäste auf dem Schlauchboot, bei denen es sich um zwei Männer, drei Frauen und fünf Kinder handelt, wurden in den Hafen von Porto Heli gebracht, wo sie Zeugenaussagen machten.

Der zuständige griechische Minister, Ioannis Plakiotakis, bestellte den stellvertretenden Kommandant der griechischen Küstenwache, Vizeadmiral LS Theodoros Kliaris, und den Regionalkommandanten Spyridon Kontomaris sowie den Direktor und zwei Beamte des Griechischen Dienstes für die Untersuchung von Unfällen auf See (ELYDNA) hinzu.