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Eilmeldung

Brände auf Gran Canaria unter Kontrolle, aber Angst vor neuen Flammen

Brände auf Gran Canaria unter Kontrolle, aber Angst vor neuen Flammen
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Auf Gran Canaria ist im Osten der Insel nahe Telde ein zweites Feuer ausgebrochen. Das meldete der Notfalldienst der Kanarenregierung auf Twitter. Aufgrund der heftigen Winde hatten sich die Flammen schnell ausgebreitet. Mehrere Häuser unter anderem in der Schlucht Barranco de Guayadeque wurden evakuiert. Aber auch dieser Brandherd sei unter Kontrolle, sagte ein Polizist vor Ort:

"Wir konnten ihn eindämmen und hoffen, dass der Wind die Flammen nicht wieder aufleben lässt", so Justo Santana.

Nach Angaben des Präsidenten der Kanarischen Inseln Ángel Víctor Torres wurde der zweite Brand absichtlich gelegt. Der Brandstifter hätte ausgenutzt, dass alle Hilfskräfte gegen das Feuer kämpften, das seit Samstag in den Bergen wütet.

Angst vor neuen Flammen

Der Waldbrand sei zwar weitgehend unter Kontrolle. Wegen starker Winde gebe es aber die Sorge, dass sich einzelne Glutherde neu entfachen könnten, berichtete das spanische Fernsehen. Insgesamt sind im Gebiet um die Gemeinden Tejeda und Artenara südwestlich der Hauptstadt Las Palmas rund 1500 Hektar verbrannt. Etwa 1000 Menschen waren vorübergehend in Sicherheit gebracht worden.

300 Feuerwehrleute bekämpften den Brand mit Unterstützung von elf Hubschraubern und zwei Flugzeugen. Ein 55-Jähriger könnte das Feuer am Samstag möglicherweise durch Unvorsichtigkeit bei Schweißarbeiten ausgelöst haben. Er sei von der Polizei vorläufig festgenommen worden, hieß es in Zeitungsberichten.

Entwarnung gibt es für die beliebte spanische Urlaubsinsel aber nicht: Laut Wetterbericht droht eine neue Hitzewelle und es ist windig.