Schwerer Waldbrand auf Gran Canaria

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Von euronews
Schwerer Waldbrand auf Gran Canaria

Auf der spanischen Insel Gran Canaria ist ein schwerer Waldbrand ausgebrochen. Die Behörden schätzen die betroffene Fläche rund um die Gemeinden Tejada, Artenara und Gáldar auf mehr als 1000 Hektar. Vermutlich habe ein 55-Jähriger den Brand bei Arbeiten verursacht. Er wurde festgenommen.

"Das Feuer wurde durch Fahrlässigkeit ausgelöst, weil jemand ein Tor geschweißt hat", so ein Feuerwehrmann. "Solche Arbeiten auszuführen ist zu dieser Jahreszeit sehr gefährlich."

Die Feuerwehr ist mit Flugzeugen und Hubschraubern im Einsatz. Der Brand war Samstagmittag in der Nähe von Artena ausgebrochen. Er bedroht auch den Tamadaba Nationalpark im Westen der Insel.

Die Anwohner wurden in der Nacht in Sicherheit gebracht.

"Ich habe meine Tür geöffnet und sehr viel Rauch gesehen", so eine Frau aus Artenara. "Da habe ich mir gedacht, dass der Ort evakuiert werden muss und wir nicht bleiben können."

Mehr als 500 Menschen mussten laut spanischen Medien ihre Häuser verlassen.

"Wir haben ein Wohngebiet nach dem anderen evakuiert, während das Feuer sich weiter ausbreitete", erklärte Dina Gonzalez Gil, stellvertretende Bürgermeisterin von Artenara. "Jetzt sind wir alle in Acusa, einige wurden in Aldea und Las Palmas untergebracht."

Spanischen Medien zufolge sind mehr als 200 Rettungskräfte im Einsatz, darunter Spezialisten des Militärs. Die Löscharbeiten werden durch Wind erschwert.