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Eilmeldung

Nach Unfall mit 7 Toten: Russland will Raketentests fortsetzen

Nach Unfall mit 7 Toten: Russland will Raketentests fortsetzen
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Nach dem Zwischenfall auf einem Militärgelände im Norden Russlands mit sieben Toten will Moskau seine Raketentests fortsetzen. Man wolle die Entwicklung hochmoderner Atomwaffen weiter vorantreiben, hieß es aus dem Kreml, dazu fühle man sich verpflichtet.

Bei der Explosion einer Rakete auf dem Militärgelände in der Nähe der Hafenstadt Sewerodwinsk waren am vergangenen Donnerstag sieben Menschen ums Leben gekommen, wobei die russische Atombehörde Rosatom den Tod von fünf Mitarbeitern erst am Samstag bekanntgab.

Die bei dem Test ums Leben gekommenen Männer seien als Helden zu betrachten und "der Stolz der Atombranche", sagte der Chef von Rosatom, Alexej Lichatschow, bei einer Trauerfeier.

Explosion setzt Radioaktivität frei

Bei dem Vorfall wurde radioaktive Strahlung freigesetzt, nach Angaben der russischen Behörden jedoch nur kurzzeitig. Danach seien keine erhöhten Werte mehr gemessen worden. Viele Menschen in der Region hatten sich dennoch mit Jodtabletten versorgt.

Ausland ist besorgt

Auch aus dem Ausland gab es die Befürchtung, dass die russischen Behörden - wie in der Vergangenheit - nicht über das wahre Ausmaß informiert hätten.

Unterdessen äußerten US-Spezialisten die Vermutung, dass Russland an einer neuen atomar betriebenen Rakete arbeitet. Ein namentlich nicht genannter Regierungsmitarbeiter sagte, dass man sich noch nicht sicher sei, ob es sich um eine Nuklear-Explosion gehandelt habe.