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Indigener Häuptling Raoni dankt G7 und stellt sich gegen Bolsonaro

Indigener Häuptling Raoni dankt G7 und stellt sich gegen Bolsonaro
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Der Häuptling des in Brasilien lebenden Kayapo-Volkes Raoni Metuktire hat sich bei den G7-Staatschefs für die Unterstützung im Kampf gegen die Amazonas-Feuer bedankt.

Bei einem Auftritt in Biarritz warf Raoni dem brasilianischen Staatspräsidenten Jair Bolsonaro vor, auf ein Treffen mit ihm zu verzichten und gab ihm die Schuld für die anhaltende Katastrophe:

"Wir glauben, dass Bolsonaros Politik die Bauern ermutigt hat, die Feuer zu legen. Sie wissen, dass sie dabei die Unterstützung vom Staatpräsidenten haben. Eine solche Haltung eines Präsidenten haben wir bis heute nicht erlebt."

Der indigene Häuptling Raoni drängt auf die Rettung des Amazonas-Regenwaldes. Er sagte, dass er mit Emmanuel Macron gesprochen habe. Dieser habe ihm versprochen, die Staatschefs der G7 zum Handeln zu bewegen.

Macron macht Amazonas-Krise zur Chefsache

Marcon hat angekündigt, umgerechnet rund 18 Millionen Euro bereitzustellen und die Klimakrise zur Priorität zu machen.

Die brasilianische Regierung will aber selbst über die Verwendung der zugesagten Hilfsgelder entscheiden.

Die im Amazonas-Regenwald wütenden Waldbrände haben in diesem Jahr eine Rekordmarke erreicht:

Laut Aussage des brasilianischen Raumfahrtforschungszentrums INPE wurden bisher mehr als 70.000 Feuer entdeckt.