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Nach Massakern: Verkaufsschlager kugelsichere Schulranzen

Nach Massakern: Verkaufsschlager kugelsichere Schulranzen
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Klimkin/Pixabay
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Nach den jüngsten Schießereien in den USA mit rund 30 Toten ist die Sorge amerikanischer Eltern groß. Zum Schuljahresbeginn sind die Verkaufszahlen von kugelsicheren Schulrucksäcken massiv nach oben geschnellt. Schon bei vorherigen Schussangriffen war ein solcher Trend beobachtet worden.

Ob die Rucksäcke, die bis zu 500 US-Dollar kosten, im Ernstfall tatsächlich ausreichend Schutz bieten, ist umstritten. Zwar sollen sie mit kugelhemmenden Kunstfasern ausgestattet sein – entscheidend ist verschiedenen Tests zufolge aber der Waffentyp.

Laut Kritikern bedienen die Rucksäcke das Gefühl der Eltern, etwas für die Sicherheit ihrer Kinder zu tun. Außerdem geben sie zu bedenken, dass die Kinder die Ranzen im Schulalltag nicht ständig bei sich haben.

Psychologe Dr. Dave Anderson vom Child Mind Institute in New York sagt, dass „Kinder auf Gefahren in der Welt aufmerksam gemacht werden, die bei ihnen normalerweise nicht Thema sind.“

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