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Trump steht nach Massakern in der Kritik

Trump steht nach Massakern in der Kritik
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Nach den Massakern vom Wochenende ist der Besuch von US-Präsident Donald Trump in El Paso auf gemischte Reaktionen gestoßen.

Vor dem Hintergrund der beiden Schießereien mit 31 Toten und zahlreichen Verletzen wird der Ruf nach strengeren Waffengesetzen und einem Verbot von Sturmgewehren immer lauter.

In El Paso lobte Trump den Zusammenhalt in der Bevölkerung:

"Wir haben Ohio besucht, die Menschen haben der Regierung so viel Liebe und Respekt entgegengebracht. Ich wünschte, jeder hätte dabei sein können, um das zu sehen. Die Leute haben einen super Job gemacht, in beiden Städten, einfach unglaublich. Man konnte so viel Begeisterung und Liebe und Respekt sehen. Sie haben mir Hilfe angeboten. Republikaner und Demokraten stehen hier zusammen."

In beiden Städten stieß der Besuch Trumps auf harsche Kritik. Die demokratische Kongressabgeordnete Veronica Escobar aus El Paso, sagte, Trump müsse sich entschuldigen und seine "rassistischen und hasserfüllten" Äußerungen zurücknehmen.

Menschen gingen gegen die Politik des US-Präsidenten spontan auf die Straße. Viele sehen die Rhetorik Trumps gegen Migranten als Teil des Problems, nicht als Teil der Lösung.

"Menschen, die anfällig für Gewalt sind, werden durch seine Hassrede noch mehr inspiriert", sagt ein Demonstrant. "Für mich hängt das miteinander zusammen."

Während die Menschen um die Toten trauern, wächst die Wut auf die Regierung. Viele fordern endlich strengere Waffengesetze durchzusetzen.