Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Razzien gegen Nawalnys Anhänger

Razzien gegen Nawalnys Anhänger
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Die russische Polizei hat Dutzende Büros und Privatwohnungen von Mitarbeitern des Kremlkritikers Alexej Nawalny durchsucht und Material beschlagnahmt.

Nawalnys Sprecherin Kira Jarmysch erklärte, so scharf habe die russische Regierung noch nie geschossen. Sie sagte am Telefon gegenüber Euronews: "Naja, es ist klar. Die Regierung fühlt sich bedroht von uns. Je stärker wir werden, desto mehr haben sie Angst und dann schlagen sie zu."

Als offiziellen Grund für die Polizeiaktion wurden Ermittlungen gegen den sogenannten Fonds zur Bekämpfung von Korruption wegen angeblicher Geldwäsche genannt. Nach Angaben der Behörden soll es dabei um eine Summe von umgerechnet an die 14 Millionen Euro gehen. Nawalny wies die Vorwürfe als absurd zurück.

Euronews-Russland-Korrespondentin Galina Polonskaya meint: "Nawalnys Anhänger sind sich sicher, dass die Durchsuchungen eine Strafe sein sollen, - dafür, dass die Regierungspartei bei den Regionalwahlen so schlecht abgeschnitten hat. Nawalny hatte schließlich dazu aufgefordert, taktisch zu wählen, um der Regierungspartei möglichst wenig Stimmen zukommen zu lassen."