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Einen Tag für den Ozean: Belgische Schulkinder sammeln Plastikmüll

Einen Tag für den Ozean: Belgische Schulkinder sammeln Plastikmüll
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Diese Schulkinder nehmen eine Auszeit vom Klassenraum - für pädagogische Zwecke: Hier im belgischen Ostende sammeln sie einen Tag lang Plastikabfälle am Strand.

Veronika Hunt Šafránková, Leiterin des UN-Umweltprogramms in Brüssel, erklärt:

"Es ist wichtig, dass jeder einzelne dazu beiträgt, Plastik einzusammeln. Acht Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich im Meer. Es ist allgegenwärtig."

Eine junge Frau, die immer wieder mit der Verschmutzung der Meere konfrontiert ist, ist die belgische Segel-Weltmeisterin Emma Plasschaert. Die 25-Jährige erzählt, was sie während ihres Trainings in Rio de Janeiro 2016 alles zu Gesicht bekam:

"Es war ein tagtäglicher Anblick: jede Menge Plastik. Klar, Plastiktüten und woran man sonst noch so denkt, aber auch Gartenmöbel, Schränke und Tiefkühler und Kühlschränke, Tische, Stühle - es war erschreckend."

Neben Plastik sind Zigaretten-Filter der größte Meeresverschmutzer in Europa. Aus Sicht der Vereinten Nationen muss die Weltgemeinschaft mehr tun, um die Vorgaben umzusetzen.

"Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten. Wir können weniger konsumieren, denn wir hinterlassen einen großen Fußabdruck. Produzenten können weniger Plastik herstellen. Wiederverwenden, recyceln - benutzen Sie kein Plastik, wenn nicht unbedingt nötig", so Šafránková.

2050 könnte es im Ozean mehr Plastik als Fische geben. Es wird wohl mehr als diesen Aufräumtag brauchen, um Europas Strände sauber zu halten.