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Experten schlagen Alarm: Klimawandel bedroht Landwirtschaft

Experten schlagen Alarm: Klimawandel bedroht Landwirtschaft
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Die Zahlen sind alarmierend für die Zukunft der Landwirtschaft.

Nach Angaben der Europäischen Umwelt-Agentur könnte der Klimawandel zu einem Rückgang der Produktion oder sogar zu einer Aufgabe von Getreidearten führen.

So könnte der Anbau von Weizen und Mais in Südeuropa bis 2050 um die Hälfte zurückgehen.

Eine Prognose, die von allen Experten geteilt wird, doch über die richtige Lösung sind die Meinungen geteilt.

Man müsse weniger Maschinenöl für Geräte benutzen und zugleich über eine bessere Zuchttechnologie nachdenken, sagt Thomas Magnusson von zentralen europäischen Landirtschafts-Dachverband COPA-COGECA.

Geringere Erträge, höhere Produktionskosten, schlechtere Qualität - die Landwirte müssen sich umstellen.

Umweltschutzgruppen fordern eine Reform der gemeinsamen Agrarpolitik, um den Landwirten bei einer Diversifizierung des Anbaus zu helfen.

Bisher habe die Politik dazu geführt, die Betriebe immer größer zu machen und zu industrialisieren, so Marco Contiero von Greenpeace.

Die Folge seien Felder eines einzigen Saatguts gewesen. Im Falle einer Dürre oder eines anderen Klimaschocks sei die gesamte Ernte bedroht - und damit das gesamte System.

Die Landwirtschaft verursacht zehn Prozent der Treibhausgase in der EU - auch hier sehen Experten noch Verbesserungsmöglichkeiten.