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Papst ernennt 13 neue Kardinäle

Papst ernennt 13 neue Kardinäle
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Papst Franziskus hat 13 neue Kardinäle ernannt und damit die Zahl seiner Unterstützer im Kardinalskollegium weiter erhöht.

Zehn der 13 neuen Kardinäle sind unter 80 Jahre alt und damit bei der Wahl eines Papst-Nachfolgers stimmberechtigt. Damit sind nun erstmals mehr als die Hälfte der wahlberechtigten Kardinäle von Franziskus selbst ernannt worden.

Mitgefühl zu zeigen, wäre eine der wichtigsten Fähigkeiten, appellierte Papst Franziskus an die neuen Kardinäle, sonst könne man nicht loyal sein.

Papst Franziskus: "Viele ungesetzliche Handlungen von Priestern entstehen aus dem Mangel an Mitgefühl und aus der Gewohnheit, den Blick abzuwenden, aus der Gewohnheit der Gleichgültigkeit."

Das künftige Kardinalskollegium ist so international aufgestellt wie nie zuvor. 68 Länder sind in dem Gremium vertreten, fast die Hälfte kommt aus Entwicklungsländern.

Die neuen Purpurträger stammen aus Europa, Amerika, Asien und Afrika. Mehrere von ihnen haben sich für Migranten eingesetzt, wie auch Franziskus. Mit der Wahl außereuropäischer Kardinäle verfolgt der argentinische Papst seine Linie, anderen Weltteilen in der Kirche mehr Präsenz zu geben.

Unter den 128 wahlberechtigten Kardinälen hat Italien mit 23 Purpurträgern immer noch ein relatives Übergewicht. Es folgen die USA mit neun Kardinälen und Spanien mit sechs. Deutschland, wo noch etwa 27 Prozent der Bevölkerung der katholischen Kirche angehören, hat drei stimmberechtigte Kardinäle: Reinhard Marx, Gerhard Ludwig Müller und Rainer Maria Woelki. Unter den 97 nicht stimmberechtigten Kardinälen sind fünf weitere Deutsche.

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