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Ukraine-Affäre: Ex-US-Botschafterin sagt vor dem US-Kongress aus

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Copyright REUTERS/Jonathan Ernst
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Von Euronews
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Die US-Demokraten haben für ihre Ermittlungen in der Ukraine-Affäre die ehemalige US-Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch, im US-Kongress vorgeladen.

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In der sogenannten Ukraine-Affäre gehen die Ermittlungen weiter. Die US-Demokraten haben dazu die ehemalige US-Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch, im US-Kongress vorgeladen. Details ihrer Aussage sind nicht bekannt.

Im Zentrum der Affäre steht die Frage, ob US-Präsident Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj unter Druck gesetzt hat, gegen seinen politischen Rivalen Joe Biden und dessen Sohn zu ermitteln.

Für die US-Demokraten ein triftiger Grund, ein Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten anzustreben.

Trump: Korrupte Geschäfte von Bidens Sohn

Trump wirft Bidens Sohn Hunter vor, im Rahmen seiner Tätigkeit für ein ukrainisches Gasunternehmen in Korruptionsvorgänge verwickelt gewesen zu sein. Sein Vater, Joe Biden, habe diese während seiner Amtszeit als US-Vizepräsident gedeckt.

"Hunter Biden ist mit anderthalb Milliarden Dollar aus China weggegangen. 168.000 Dollar pro Monat aus der Ukraine. Angeblich eine drei Millionen Dollar Zahlung aus der Ukraine. Habe ich gefragt? Nein, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand das nicht tut", erklärte der US-Präsident.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Weitreichende Verstrickungen

Die Festnahme von zwei ukrainischen Kunden von Trumps persönlichem Anwalt Rudy Guiliani - Lev Parnas und Igor Fruman - eröffnen ein weiteres Kapitel bei den Ermittlungen. Die beiden müssen sich in den USA vor Gericht verantworten, weil sie Gelder aus Russland an US-Wahlkampagnen weitergeleitet haben, offenbar auch in die Kampagne für US-Präsident Donald Trumps Wiederwahl im Jahr 2020.

Möglicherweise sind Parnas und Fruman auch in Guilianis Bemühungen involviert gewesen, ukrainische Stellen zu Ermittlungen Joe und Hunter Biden zu bewegen. Die beiden arbeiteten zudem für den zwielichtigen ukrainischen Oligarchen Dmitrij Firtash, der wegen Bestechungsvorwürfen an die USA ausgeliefert werden soll.

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