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Der neue Golf 8: Starthilfe fürs Elektroauto ID.3

Der neue Golf 8: Starthilfe fürs Elektroauto ID.3
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Volkswagen stellte am Donnerstagabend die jüngste Version sieness Dauerbrennersvor: die inzwischen achte Auflage seines wichtigsten Modells. Die Premiere ist mit hohen Erwartungen verbunden: Der Golf 8 spielt in diesem Jahr - neben dem im November startenden Elektroauto ID.3 - eine zentrale Rolle für den größten Autobauer der Welt.

Im Dezember soll der Kompaktwagen auf den Markt kommen und als wichtigstes Massenmodell eine verlässliche Stütze für das klassische Hauptgeschäft bilden - um in das neue Elektroauto ID.3 investieren zu können.

Es sind neben Benziner-, Diesel- und Erdgasmotoren verschiedene Hybridantriebe im Programm. "Die Dieselmotoren haben wir komplett überarbeitet", sagte Markengeschäftsführer Ralf Brandstätter. Der Selbstzünder werde mit zwei sogenannten SCR-Systemen angeboten, die die Abgase gründlicher reinigen. "Die Stickoxid-Emissionen können so um bis zu 80 Prozent reduziert werden."

Mit neuen Hybridmotoren peile man eine durchschnittliche Minderung des CO2-Ausstoßes um bis zu 20 Prozent an. Ziel sei es, hier Standards für die gesamte Branche zu setzen, meinte der VW-Manager zur "Hybrid-Offensive" des Konzerns.

Reuters / FABIAN BIMMER

Die 8er Version soll nun vor allem die Digitalisierung und Vernetzung voranbringen. Markengeschäftsführer Ralf Brandstätter betonte: "Die Produkteinführung der kommenden Golf-Generation ist neben der ID-Familie die strategisch bedeutsamste."

Der Vorgänger Golf 7 war im September 2012 noch vom damaligen Konzernchef Martin Winterkorn präsentiert worden. Das Modell führte unter anderem den Modularen Querbaukasten (MQB) als Plattform auch für andere Fahrzeuge bei der Kernmarke und weiteren Töchtern ein - durch die Verwendung von gleichen Teilen sparte Volkswagen erhebliche Summen und schuf einheitliche technische Standards.

Seit dem Start der ersten Auflage 1974 verkaufte VW weltweit rund 35 Millionen Golf, derzeit entfällt knapp ein Zehntel der abgesetzten Konzernfahrzeuge auf das Modell. In die Entwicklung der neuen Generation flossen insgesamt etwa 1,8 Milliarden Euro.

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