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Strategie in Syrien - NATO wartet ab

Strategie in Syrien - NATO wartet ab
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In Brüssel sind die Verteidigungsminister und Ministerinnen der NATO-Staaten zusammengekommen. Es war das erste Mal seit Beginn der türkischen Militäroffensive im Nordosten Syriens. Nach ersten Gesprächen am Donnerstag äußerte sich Generalsekretär Jens Stoltenberg zurückhaltend.

"Rufe nach einer NATO-Mission im Nordosten Syriens wurden nicht laut . Ich glaube fest daran, dass wir Anstrengungen unternehmen müssen, um den politischen Prozess voranzutreiben, eine dauerhafte politische Lösung. Deshalb unterstützt die NATO die von den Vereinten Nationen betriebenen Bemühungen um eine ebensolche politische Lösung", so Stoltenberg.

Verhaltene Reaktionen auf deutschen Vorschlag

Die Situation vor Ort habe sich geändert, so der belgische Außenminister. Zuvor hatte die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ihre Idee einer Schutzzone in Syrien bekräftigt.

"Wir sind nicht grundsätzlich dagegen. Im Moment allerdings, hat sich die Lage vor Ort entwickelt, vor allem durch das Abkommen zwischen Russland und der Türkei. Wir müssen uns erst die Informationen ansehen, die wir bekommen - bevor wir die Idee umsetzen können", so Didier Reynders.

Türkei und Russland haben Abkommen geschlossen - NATO wartet ab

Am Dienstag hatten Moskau und Ankara Folgendes vereinbart: Die Türkei wird ihre militärischen Aktivitäten auf die Grenzregion im Norden Syriens beschränken.

In Europa aber geht die Angst um, Recep Tayyp Erdogan könnte Pläne zur Bekämpfung der kurdischen YPG-Kämpfer und ihrer Waffen doch noch umsetzen.

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