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Von der Leyens Team in Warteposition

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Die neue Europäische Kommission ist spät dran.

Ursula von der Leyen hat alle Mühe, ihre Mannschaft termingerecht zu komplettieren, nachdem drei Kandidaten vom Europäischen Parlament abgelehnt wurden.

Nun brachte sie einen britischen EU-Kommissar ins Spiel.

Sollte Großbritannien nach dem 1. November noch in der EU sein und einen Aufschub bekommen, dann werde sie die britische Regierung bitten, einen Kandidaten zu benennen.

Am Montag will sie sich mit dem Ersatzkandidaten treffen, den Frankreich nachnominiert hat.

Der Top-Manager und Ex-Minister Thierry Breton soll künftig für den Binnenmarkt und Industriepolitik zuständig sein.

Einige Abgeordnete wittern bereits Interessenkonflikte.

Breton sei Ex-Manager von France Telekom und Vorstandschef des Technologiekonzerns Atos, auch stehe er Siemens sehr nahe, so der deutsche Grüne Sergey Lagodinsky.

All dies bringe ihn in die Nähe seines Aufgabenfelds als EU-Kommissar.

Auch den nachnominierten ungarischen Kandidaten Oliver Várhelyi trifft von der Leyen nächste Woche.

Spekuliert wird, ob er wie geplant das Erweiterungs-Ressort bekommen soll.

Kritiker sagen nein, seine Parteigänger hoffen das Gegenteil.

Man habe keine Signale seitens von der Leyen bekommen, ob es eine Ressortänderung geben werde, so der Abgeordnete Andor Deli von der Fidesz-Partei.

Es sei zu hoffen, dass das so bleibe.

Ein neuer rumänischer Kandidat ist weiterhin Fehlanzeige. Das Land durchläuft derzeit eine Regierungskrise und hat dringendere Sorgen.

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