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Insolvenzverwalter: Aus für deutschen Reisekonzern Thomas Cook

Insolvenzverwalter: Aus für deutschen Reisekonzern Thomas Cook
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Thomas Cook Deutschland steht endgültig vor dem Aus - das gab der Insolvenzverwalter bekannt. Die betroffenen Mitarbeiter würden voraussichtlich kommende Woche die Kündigung erhalten. Doch durch Verkäufe von Unternehmensteilen soll die Zukunft von etwa der Hälfte der Mitarbeiter gesichert werden.

Sofern die Kartellbehörde zustimmt, übernimmt der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof den größten Teil der Reisebüros. Der türkische Reiseveranstalter Anex Tour soll Öger Tours erwerben.

Die Thomas-Cook-Pleite wird auch auf den deutsche Ferienflieger Condor Auswirkungen haben. Die Tochter der insolventen britischen Thomas-Cook konnte zwar durch eine staatliche Bürgschaft gerettet werden. Aber von Thomas-Cook auf Condor übertragene Flugtickets verlieren nun ihre Gültigkeit. Schätzungen zufolge fehlen Condor für den Rest des Winterflugplans nun rund 15 Prozent an Kunden.

In dem stark fragmentierten deutschen Reisemarkt haben die Hauptkonkurrenten von Thomas Cook bereits große Teile des Umsatzes an sich gerissen.

Die deutsche Thomas Cook hatte nach der Pleite der britischen Mutter am 25. September einen Insolvenzantrag gestellt. Alle Reisen wurden abgesagt, auch wenn sie schon bezahlt worden waren. Die Versicherungssumme reicht bei weitem nicht aus, um alle Kunden, wie gesetzlich vorgeschrieben, zu entschädigen.

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