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Erdbeben in Albanien: internationale Experten hefen

Erdbeben in Albanien: internationale Experten hefen
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In Albanien unterstützen Experten aus ganz Europa die Suche nach Überlebenden des schweren Erdbebens vom Dienstag. Inzwischen ist die Opferzahl auf mindestens 40 gestiegen, über 650 Menschen wurden verletzt.

Rund 50 Personen konnten die Helfer bisher lebend bergen. Italien, Frankreich, Rumänien, Griechenland, Kroatien, Montenegro, Kosovo, Serbien und die Türkei haben 200 Experten, Werkzeuge und Suchhunde entsandt.

Das Beben der Stärke 6,4 hatte am frühen Dienstagmorgen den Westen Albaniens erschüttert. Am schwersten betroffen waren die Hafenstadt Durres und der nahegelegene Ort Thumana.

Hunderte Nachbeben erschweren die Arbeit der Teams. Am Donnerstag wurden die Bergungsarbeiten in Thumana eingestellt. Nach dem Fund von 20 Leichen werde dort niemand mehr vermisst, teilte das Verteidigungsministerium mit.

In der Stadt Durres konnte ein griechisches Rettungsteam einen 24-jährigen Mann zu befreien, der in einem engen Hohlraum eingeklemmt war. Italienische Rettungskräfte setzen spezielle Kameras ein, um vermisste Personen im Schutt zu finden.

Die Hoffnung, noch Überlebende aus den Trümmern bergen zu können, schwindet von Stunde zu Stunde. Gleichzeitig müssen die Helfer tausende Menschen versorgen, die durch das Beben obdachlos geworden sind. Regierungschef Edi Rama versprach, dass die Menschen im kommendne Jahr in neue Wohnungen umsiedeln könnten.

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