EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Irakische Demonstranten zünden iranisches Konsulat an

Irakische Demonstranten zünden iranisches Konsulat an
Copyright REUTERS
Copyright REUTERS
Von Frank Weinert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Irakische Demonstranten haben ein Konsulat des Iran in Brand gesteckt. Damit haben die Proteste einen neuen gewaltsamen Höhepunkt erreicht.

WERBUNG

Demonstranten haben das iranische Konsulat in Nadschaf im Süden des Irak gestürmt und das Gebäude in Brand gesetzt. Damit hat die Gewalt einen neuen Höhepunkt erreicht. Seit Wochen kommt es zu Massenprotesten gegen die Regierung und die politische Elite. Die Demonstranten werfen ihr vor, bestechlich zu sein und von ausländischen Mächten kontrolliert zu werden, insbesondere vom benachbarten Iran. Dessen Regierung hat den Angriff scharf verurteilt. Das Personal des Konsulats konnte sich kurz vor der Erstürmung durch die Demonstranten in Sicherheit bringen.

Zuvor wurden bei Zusammenstößen mit der Polizei mindestens acht Demonstranten getötet. Damit hat sich die Zahl der Todesopfer seit dem Ausbruch der Unruhen am 1. Oktober auf rund 350 erhöht. In Basra errichteten Demonstranten Barrikaden mit brennenden Reifen.

Nach zwei Jahren relativer Ruhe nach der Niederlage des islamischen Staates haben sich die Proteste und die Unruhen auf das Land ausgeweitet. Die jungen, meist schiitischen Demonstranten machen Politiker dafür verantwortlich, dass der Irak es versäumt habe, sich von jahrzehntelangen Konflikten und Sanktionen zu erholen, Die Behörden fürchten, dass bewaffnete Gruppen aus den Protesten Kapital schlagen könnten - insbesondere im Nordirak, wo IS-Kämpfer einen Aufstand führen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

24 Tote durch US-Luftangriffe auf Hisbollah-Miliz

US-Präsident Donald Trump begrüßt Gefangenenaustausch mit dem Iran

Exklusiv-Interview: Georgische Präsidentin legt Veto gegen "russisches Gesetz" ein