24 Tote durch US-Luftangriffe auf Hisbollah-Miliz

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Von Euronews mit dpa
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Die USA hatten offenbar als Vergeltung für Hisbollah-Angriffe fünf Standorte der vom Iran unterstützten Miliz im irakisch-syrischen Grenzgebiet bombardiert.

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Bei den Luftangriffen der USA auf Ziele in Syrien und Irak sind nach Angaben der Hisbollah-Miliz zwei Dutzend Menschen getötet und 50 verletzt worden.

Die USA hatten zuvor mitgeteilt, fünf Standorte der von Teheran unterstützten Miliz im irakisch-syrischen Grenzgebiet bombardiert zu haben, darunter Waffenlager und Kommandozentralen.

Die Luftangriffe seien eine Reaktion auf anhaltende Attacken der schiitischen Miliz gegen Amerikaner im Irak.

Bei einem Angriff der Miliz auf eine Militärbasis in Kirkuk am vergangenen Freitag war laut des Pentagon ein US-Bürger ums Leben gekommen. Dies war offenbar der Anlass für Vergeltungsangriffe der USA.

US-Außenminister Mike Pompeo sagte dazu bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Verteidigungsminister Mark Esper in Mar-a-Lago in Florida:

"Das war nicht die erste Serie von Angriffen auf diese spezielle irakische Einrichtung und andere, bei denen Leben von Amerikanern in Gefahr waren. Und heute haben wir eine entschiedene Antwort gegeben, die deutlich macht, was Präsident Trump seit Monaten und Monaten und Monaten gesagt hat. Nämlich, dass wir es nicht zulassen werden, dass die Islamische Republik Iran Maßnahmen ergreift, die amerikanische Männer und Frauen in Gefahr bringen."

Auf die Militärbasis in Kirkuk wurden laut Pentagon 30 Raketen abgefeuert. Neben dem getöteten US-Bürger wurden vier seiner Landsleute verletzt.

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