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Streiks in Frankreich: Schatten über dem Lyoner Lichterfest

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Streiks in Frankreich: Schatten über dem Lyoner Lichterfest
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In diesem Restaurant in Lyon herrscht Rushhour. Für Gastronom Maxime ist es nicht das erste Lichterfest. Er führt das Lokal seit sieben Jahren. Aber heute herrscht zusätzlicher Druck. Wird der Streik in Frankreich sich auswirken? Seit den Terrorattacken von 2015 hat Maxime viele Hochs und Tiefs erlebt.

Maxime: "Diese vier Tage sind vergleichbar mit anderthalb Wochen des übrigen Jahres. Vor ein paar Jahren hatten wir Samstags 700 Gäste, vergangenes Jahr nicht. Und heute schauen wir mal." Wie lautet das Urteil eine Stunde später? "Wir waren besorgt wegen des Streiks. Aber für den Moment ist es ein guter Beginn."

Euronews-Reporter Guillaume Petit kommentierte in Lyon: "Das Lichterfest hat im vergangenen Jahr fast zwei Millionen Besucher angezogen, darunter 100.000 Ausländer. Aus Italien, der Schweiz, Spanien, aber auch Deutschland und Großbritannien. Aber der Start fiel mit dem Streik gegen die Rentenreform zusammen. Am Donnerstag wurden bis zu 90 Prozent der Zugverbindungen gestrichen, wie auch an diesem Freitag. Damit steigt das Risiko von Stornierungen für Hotels und Restaurants."

Hoteliers mit Sorgenfalten

Früher am Tag in einem Vier-Sterne-Hotel im Zentrum der Stadt. Hotel-Manager Valentin Pascual ist ziemlich enttäuscht. Seine 53 Zimmer waren ausgebucht, aber immer mehr Absagen trudelten ein: "Heute ist es besonders ungewöhnlich, weil nur 60 bis 70 Prozent der Zimmer gebucht sind. Aber am Samstag, dem großen Tag sind wir ausgebucht."

Andere haben mehr Glück. Christine Clement bereitet ihre Wohnung für Gäste vor. Diese haben Alternativen zur Bahn gefunden, um nach Lyon zu kommen. Wohnungen im Zentrum Lyons sind begehrt. Diese hier wird 1,5 Mal teurer als zu anderen Zeiten vermietet.

Christine Clement: "Ich mache das seit drei Jahren und für das Lichterfest wird die Wohnung neun Monate vorher vermietet."

Nach Angaben von Airbnb zählt das Lichterfest zur Hochsaison. Aber die Lichter strahlen nicht für alle Gastronomen und Hoteliers gleich hell.

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