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Berlin gedenkt der 12 Opfer vom Breitscheidplatz

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Berlin gedenkt der 12 Opfer vom Breitscheidplatz
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Zwölf Mal läuteten die Glocken der Gedächtniskriche am Donnerstagabend. Vor drei Jahren, am 19. Dezember 2016, hatte Anis Amri einen Lkw in eine Besuchermenge auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gelenkt und zwölf Menschen getötet.

Am Jahrestag des islamistisch motivierten Anschlags hat Berlin den Todesopfern gedacht. Tausende hatten sich an dem Mahnmal auf dem Breitscheidplatz versammelt, Kränze niedergelegt und Kerzen angezündetet. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) nahm teil.

Bei dem Terrorakt waren rund 100 weitere Menschen teilweise schwer verletzt worden. Die Todesopfer stammten aus Deutschland, Tschechien, der Ukraine, Polen, Italien und Israel. Unter den Trauernden auf dem Breidscheidplatz waren am Donnerstagabend auch viele Angehörige der Opfer.

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Nach einer Andacht in der Kirche wurden um 19:55 Uhr die Lichter auf dem Weihnachtsmarkt gelöscht und der Verkauf unterbrochen. Um 20.02 Uhr, dem Zeitpunkt des Anschlags, läuteten die Glocken der Gedächtniskirche zwölf Mal.

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Martin Germer, Pfarrer in der Gedächtniskirche BerlinEVN

Martin Germer, Pfarrer in der Gedächtniskirche Berlin: "Gleichzeitig hat sich eben auch bestätigt: Wir, hier in Berlin, haben uns von diesem Anschlag unser Lebensgefühl nicht ändern lassen."

Seit zwei Jahren erinnert ein Mahnmal in Form eine goldenen Risses auf den Stufen vor der Kirche an die Opfer des schlimmsten islamistischen Anschlags in Deutschland.