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Rassismusvorwürfe in der Premier League: Tottenham kündigt Konsequenzen an

Rassismusvorwürfe in der Premier League: Tottenham kündigt Konsequenzen an
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Der englische Fußball-Club Tottenham Hotspur hat nach dem mutmaßlichen Rassismus-Skandal vom Wochenende Konsequenzen angekündigt - notfalls auch Stadionverbote. Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger von Tottenhams Gegner FC Chelsea hatte gesagt, er sei während des Spiels von Fans rassistisch beleidigt worden.

Tottenhams Trainer Jose Mourinho sagte nach dem Premier-League-Spiel: "Ich hasse Rassismus in der Gesellschaft und im Fussball. Es enttäuscht mich, dass diese Dinge noch immer passieren. Der Schiedsrichter hat das Spiel unterbrochen und mit den Spielern, den Kapitänen und uns Trainern gesprochen. Wenn wir hinten liegen, mag ich es nicht, wenn das Spiel unterbrochen wird, aber als ich den Grund erfahren habe, habe ich das natürlich verstanden und akzeptiert."

Rückendeckung vom eigenen Trainer

Frank Lampard, Trainer des Gegners FC Chelsea, sagte: "Was ich weiß ist, dass Tony Rüdiger gesagt hat, dass es rassistische Sprechchöre gegeben hat. Ich habe noch nicht mit ihm alleine gesprochen. Aber natürlich unterstütze ich Tony und würde das genauso mit jedem anderen Spieler in so einer Situation machen, auch wenn er von einer anderen Mannschaft wäre oder das Ganze in einem anderen Stadion passieren würde. Wir müssen jetzt damit umgehen und abwarten, was passiert."

Auslöser war ein Foul des Spielers Heung-Min Son von Tottenham. Nach einem Foul von ihm an Rüdiger und einer Roten Karte für Son hatte es zahlreiche Beleidigungen auf dem Spielfeld und im Stadion gegeben. Rüdiger äußerte sich über Twitter. Er hoffe, dass die Täter bald gefunden und bestraft werden.